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14.7.2007 - Hitze und Abkuehlung

Mittlerweile haben wir uns in Jerevan recht gut eingelebt. An unserem zweiten Tag in der armenischen Hauptstadt besichtigten wir die klassischen Sehenswuerdigkeiten wie die "Cascade" - eine riesige Treppe auf einen der Huegel oder die Kathedrale. Eine besonders aufregende Aussicht genossen wir vom rostigen Riesenrad auf dem Huegel auf dem das ehemalige Stalin-Denkmal durch die "Mutter Armenien" ersetzt wurde.

Nach diesem anstrengenden Tag genossen wir im heissen Abendlueftchen unser erstes armenisches Bier und waren froh ueber die touristenfreundliche mehrsprachige Karte.

Bei unserem gestrigen Tagesausflug nach |Echmiadzin - dem Vatikan Armeniens - sprach uns ein einheimischer "Kultur-Student" an, der uns sogleich darlegte, dass er aufgrund einer goettlichen Erleuchtung Englisch gelernt hatte. Er erzaehlte ausser von seinen mystischen Erfahrungen auch ueber seine Sicht der Situation Armeniens und seine persoenlichen Perspektiven (die sehr schlecht aussehen). Beim Abschied gab er uns natuerlich auch einen langen Segen mit und den Hinweis, dass er mittels Telepathie heilen koenne - wenn also jemand Probleme hat, bitte melden - wir leiten das dann weiter.

Heute fuhren wir weiter entlang den Touristenpfaden nach Garni zu einem Tempel. Auf der Fahrt im Bus gab es einige Aufregung unter manchen weiblichen Mitreisenden, weil ein ziemlich grosser Kaefer (Muga???) umhersurrte. Da uns fuer die Weiterfahrt zum Kloster Geghard kein oeffentliches Verkehrsmittel mehr zur Verfuegung stand, organisierte Edith eine Mitfahrgelegenheit bei reichen amerikanischen Touristen, die einfach einen Minibus fuer sich gemietet hatten. Aber der Hoehepunkt kam dann auf der Rueckfahrt, als sich - mangels Alternative - der Minibus sich mit plappernden franzoesischen Touristen weiter fuellte und wir uns so mit unseresgleichen austauschen konnten. Dabei wurden zwischen den arrogant-reichen Amis und den kommunikativ-nervigen Franzosen aeusserst intellektuelle Diskussionen ueber Literatur und Philosophie (z.B. Beckett + Camus) gefuehrt.

 

 

Um uns von diesem schockierenden Erlebnis und der breuetenden Hitze zu erholen, werden wir jetzt in unserem Zimmer eine Wassermelone essen.

Morgen duerfte uns jedoch noch mehr Abkuehlung erwarten, denn dieser Sonntag ist ein hoher Feiertag an dem alle Kinder und Jugendlichen straffrei Wasser auf jede/n schuetten duerfen - in rauhen Mengen versteht sich. Auf dem Weg zum Internetcafe trafen wir dementsprechend auch schon einige Jungs mit wassergefuellten Plastiksackerln...

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17.7.2007 - Untitled Comment

Geschrieben von Anonymous
Wow, ich wäre froh, wenn mich Kinder mit Wasser bespritzen würden - wir haben 35-40 Grad in Wien. Da geh ich gleich viel lieber ins klimatisierte Büro!!! Wir sind übrigens alle gespannt wie die Geschcihte weitergeht .... (mir gefällt der Blog - sowas will ich auch ;-))
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17.7.2007 - Untitled Comment

Geschrieben von Anonymous
ah ja , der eintrag war von mir - Lisa (Hitze!)
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Mich interessiert Politik, ich liebe es zu Reisen und die Wissenschaft ist für mich Beruf und Hobby...

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