Weblog Simpleblog kostenlos selbermachen!


Science-, Travel- und Politics-Blog


9.7.2007 - Jerevan von oben




Links im Bild der Flughafen Zvarnots.
Das Zentrum ist etwas oberhalb der Beschriftung "Erevan".
Erkennbar ist dort ein markanter weißer Punkt in der Verlängerung der Straße - die Oper von Jerevan.

Kommentare (1) :: Schreibe einen Kommentar :: Artikel-Link

9.7.2007 - Reisevorbereitungen

Für eine Reise nach Armenien sind keine großartigen Vorbereitungen nötig. Man benötigt lediglich die üblichen Schutzimpfungen (die übrigens auch für Österreich empfohlen werden); Geld wechselt man am besten vor Ort in Jerevan (armenische Währung: Dram: 1 Euro = 462 AMD); und bzgl. der Sprache muss man sowieso ins kalte Wasser springen und sich mit Händen, Russisch-Brocken oder im besten Fall Französisch oder Englisch verständlich machen.
Die letzten Einkäufe (Filme, Reisetagebuch und Zahnseide) haben wir auch schon erledigt und nun geht es ans Rucksackpacken: Für das Wanderparadies Armenien dürfen dabei Zelt und Schlafsack keinesfalls fehlen. Die Kleidung muss sowohl an 37 Grad in Jerevan als auch an Schnee am Aragat (4090m - höchster Berg des Landes) angepasst sein.

Und nachdem dies alles im 100-Liter-Rucksack verstaut ist geht es um die Lektüre-Entscheidung: Neben Reiseführern, Wörterbüchern und Sprachführern passen nur noch wenige Bücher ins Gepäck: Meine Wahl fiel auf: Franz Werfel: Die vierzig Tage des Musa Dagh (ein monumentales Werk [990 Seiten], das den Genozid an den Armeniern beschreibt, aber auch allgemein die Verfolgung von Minderheiten thematisiert und deshalb 1933 in Deutschland verboten wurde) und Tzvetan Todorov: Die Eroberung Amerikas. Das Problem des Anderen (ein historischer Klassiker über Gleichheit und Ungleichheit, Sklaverei, Kolonialismus und Kommunikation...).

Jetzt folgen noch ein paar hilfreiche Links zu Armenien:
http://www.armeniapedia.org/index.php?title=Main_Page (Info-Wiki)
http://www.armeniainfo.am/ (offizielle Website des Armenien Tourismus)
http://www.armeniabyphotos.com/ (Bilderreise durch Armenien)



Das Genozid-Denkmal in Jerevan. Mehr zu diesem Thema unter http://www.armenien.de/historie.htm.

Kommentare (0) :: Schreibe einen Kommentar :: Artikel-Link

2.7.2007 - Armenien

In einer Woche steht die Abreise nach Armenien kurz bevor. - Reiseführer und Karten stapeln sich bereits bei uns zu Hause. Wer sich kurz und bündig über Armenien informieren will, kann das auf der Seite "http://monti.heim.at/armenien.html" tun.Dort gibt es einige gute Links und eine Übersichtskarte über das kleine Land im Kaukasus. Demnächst dann live-Infos über Armenien hier auf dieser Seite...


Hakhpat, ein UNESCO-Weltkulturerbe.

Kommentare (1) :: Schreibe einen Kommentar :: Artikel-Link

12.6.2007 - Reise-Blog Armenien

Da ich derzeit nicht zum bloggen komme, verweise ich schon jetzt darauf, dass dieses Blog wahrscheinlich als Reise-Weblog für unsere Armenien-Reise im Juni fungieren wird...


Kloster vor dem Ararat

Kommentare (0) :: Schreibe einen Kommentar :: Artikel-Link

28.3.2007 - Jesus an Mo - Jungfrau Maria?



da hat Mo wohl gar nicht so unrecht... im Jesaja-Text steht wirklich "junge Frau" und nicht "Jungfrau"...

Kommentare (0) :: Schreibe einen Kommentar :: Artikel-Link

27.3.2007 - Mythos Andreas Hofer

Heute findet im Haus der Begegnung um 20:00 Uhr eine Podiumsdiskussion mit

Brigitte Mazohl-Wallnig vom Zentrum für Erinnerungskultur und Geschichtsforschung, und o.Univ.-Professorin an der Univ. Innsbruck,

Uschi Schwarzl Stadrätin für die Innsbrucker Grünen,

Dr. Laurence Cole, Autor von "Für Gott Kaiser und Vaterland, Nationale Identität der deutschsprachigen Bevölkerung Tirols 1860 bis 1914",

und Moderator
Dr. Hans Heiss, Historiker, und Grüner Landtagsabgeordneter in Südtirol

statt!

Gutes Thema, gute Diskussionsteilnehmer/innen - also nichts wie hin!!!

Kommentare (0) :: Schreibe einen Kommentar :: Artikel-Link

21.2.2007 - Jesus and Mo - genial


http://www.jesusandmo.net/
Kommentare (0) :: Schreibe einen Kommentar :: Artikel-Link

20.2.2007 - Na endlich...

Lang, lang ist's her - mein letzter Eintrag erfolgte am 9. Jänner!
Naja, es gab viel zu tun und eigentlich war politisch nicht allzu viel los...
Interessant war aber jedenfalls die Passivhaus-Tagung am vergangenen Freitag, die von den Grünen Tirol, der Grünen Bildungswerkstatt und der IG Passivhaus veranstaltet wurde.
Wer heute baut und sein Haus nicht nach Passivhaus-Standard errichtet ist wirklich selber schuld. Es gibt nahezu nur Vorteile und vor allem werden Geldtasche und Umwelt geschont! Ich überlege derzeit schon was man alles bei uns zu Hause verbessern könnte... Die Ölheizung ist wohl ein Hauptproblem, aber auch bei der Isolierung gibt es noch Verbesserungsbedarf... Jeder Interessierte sollte sich jedenfalls beim Energieinstitut umschauen und dort eine Beratung in Anspruch nehmen.
Leider zieht die Politik nicht überall mit, aber zumindest in Vorarlberg ist die Wohnbauförderung seit 1.1.2007 an den Passivhaus-Standard geknüpft! Tirol hinkt da noch weit hinterher und auch der entsprechende Referent vom zuständigen Amt der Tiroler Landesregierung konnte bei der Tagung keine Argumente für diese Rückständigkeit anbringen...

Kommentare (0) :: Schreibe einen Kommentar :: Artikel-Link

9.1.2007 - Abarbeiten

sollen Studierende die Studiengebühren. So 60 Stunden nebenbei gemeinnützige Arbeit - eine derartige Schnapsidee ist doch wirklich der traurige Höhepunkt in der Diskussion um die sozial ungerechten Studiengebühren.
Erstens bedeutet das einen Qualitätsverlust in den Bereichen, in denen StudentInnen dann tätig wären (sie sind ja weder Pfleger noch Lehrer oder sonstwas) und gleichzeitig erspart sich der Staat eine Unmenge Geld, weil er an Stelle der Studierenden echte Arbeitnehmer anstellen müsste.
Zweitens soll das Studium frei sein - ohne Klauseln und Hintertürchen. Die Bedeutung einer freien Zeiteinteilung, freier Studienwahl und freier Einteilung des Studiums ist der Regierung offenbar nicht bewusst.
Drittens ist das nur eine Verlagerung der Arbeit: Bisher mussten die StudentInnen als Kellner oder Tutoren ihr unterbezahltes Dasein fristen und damit die Gebühren bezahlen, nunmehr sollen sie das Geld direkt beim Staat abarbeiten. Noch dazu für einen Hungerlohn von 6 Euro pro Stunde. - Da bekommt wohl jede Hilfskraft noch mehr...
Nein, nein, nein. SPÖ und ÖVP haben wieder einmal ihr asoziales Gesicht gezeigt... Hoffen wir es geht nicht lang....

Kommentare (0) :: Schreibe einen Kommentar :: Artikel-Link

17.12.2006 - Da haben wir es schwarz auf weiss...

... die Lehrer sind psychisch höchst belastet - mehr als Ärzte oder Polizisten.
Mehr dazu auf www.zeit.de. Dort stellt ein Psychologe die Ergebnisse dieser brisanten Studie vor. Mit den Lösungsvorschlägen wird es aber in absehbarer Zukunft nichts werden - die (zukünftige) Regierung zeigt sich ja im Bildungsbereich nicht sonderlich engagiert...

Kommentare (0) :: Schreibe einen Kommentar :: Artikel-Link

17.12.2006 - Opel Astra

Es ist also so weit: Mein grauer, guter, 15-jähriger Opel bekommt kein Pickerl mehr und geht somit in die wohlverdiente Pension. Vielleicht kümmert sich ein Bastler noch um ihn und fährt noch ein wenig mit ihm bzw. verkauft ihn ins Ausland, oder er hilft als Organspender anderen Autos, damit sie ihr Leben zu vernünftigen Ersatzteilpreisen verlängern können. Auf dem Schrottplatz wird er wohl nicht gleich landen, denn er fährt eigentlich nach wie vor ohne Schwierigkeit und er benötigt nur ein paar Reparaturen (die ich mir nicht leisten kann), um auch das Pickerl wieder zu erhalten...
Jedenfalls ist es in dieser vorweihnachtlichen Zeit der richtige Moment, um meinem braven Auto Danke zu sagen für die vielen schönen gemeinsamen Erlebnisse in den vergangenen Jahren. Ich werde mein erstes eigenes Auto nicht vergessen und in guter Erinnerung behalten. Und nach dem gestrigen Generalputz sollte es auch nicht allzu schwer sein einen Käufer für dieses Prachtexemplar zu finden... Einstweilen gönne ich ihm einige ruhige Tage an einem gemütlichen sonnigen Plätzchen.

Kommentare (0) :: Schreibe einen Kommentar :: Artikel-Link

30.11.2006 - "Es wird kälter in Österreich und das Heizmaterial immer teurer!"

Das gilt insbesondere im sozialen Bereich: Die ultra-rechte Schüsselregierung mit einer fremdenfeindlichen BZÖ-Sozialminsterin Haubner und ihrer schwarzen Kumpanin im Innenministerium schafft es doch immer wieder in die Schlagzeilen. Zuletzt mit der Verweigerung eines Anspruchs auf Kindergeld für legal in Österreich lebende ausländische Kinder. In einigen Fällen wurde das Kindergeld sogar österreichischen Kindern vorenthalten...
Die Grundlage dieser asozialen Entwicklung liegt wohl im neuen verschärften Fremdenrechtspaket, das die schwarz-blau-orange Regierung gemeinsam mit der SPÖ beschlossen hat. Letztere hatte damals wieder einmal ihr wahres Gesicht gezeigt und heuchelt jetzt Entsetzen ob dieser Verordnung von Haiders Schwester. In Wirklichkeit haben die Roten aber mit den Grundstein für derartige Auswüchse gelegt und zeigen allgemein im Bereich der Migration/Integration Desinteresse und eine Haltung deutlich rechts der Mitte. Was man sich dementsprechend von einer rot-schwarzen Regierung erwarten kann stelle ich mir nur sehr ungern vor...

Kommentare (0) :: Schreibe einen Kommentar :: Artikel-Link

23.11.2006 - SPÖ-Kniefall bei Studiengebühren

Josef Broukal - SPÖ-Wissenschaftsdilletant - will anscheinend seine studentische Wählerschaft endgültig loswerden:

Mit der katastrophalen Anbiederung an die ÖVP - Studiengebühren bleiben erhalten, aber ein Kredit ist natürlich für die Studierenden möglich - zeigt sich, dass die SPÖ mittlerweile (a)sozial zu den Konservativen aufgeschlossen hat! Welcher Uni-Absolvent hat heutzutage noch ein gemachtes Nest in das er sich setzen kann, um Kredite aus der Studienzeit zurückzuzahlen? Auf junge Akademiker/innen warten am hart umkämpften Arbeitsmarkt Werkverträge, Teilzeitjobs und unbezahlte Praktika... da geht sich das Zurückzahlen von ein paar Tausend Euro nicht so locker nebenbei aus! Nicht zu vergessen, dass man bis dahin schon mindestens 8-9 Jahre gegenüber Jugendlichen, die mit 16 zu arbeiten begonnen haben, verloren hat - in dieser Zeit hat man weder verdient (und wer neben bei arbeitet, der studiert dafür umso länger!), noch Pensionsversicherung etc. bezahlt. Lauter Nachteile und dann noch Schulden beim Start ins Berufsleben. Gratuliere, Herr Broukal, eine sehr soziale Idee!

Kommentare (0) :: Schreibe einen Kommentar :: Artikel-Link

15.11.2006 - Lebenswelten junger Montafoner/innen

Achtung Eigenwerbung!

Am Montag findet im Montafoner Heimatmuseum eine besondere Buchpräsentation statt: Edith und ich stellen unser erstes (gemeinsames) Buch vor, das als Band 17 in der Montafoner Schriftenreihe erscheint: Lebenswelten junger Menschen im Montafon.
Es handelt sich um eine empirische Untersuchung, die auf 14 qualitativen Interviews mit jungen Montafoner/innen zwischen 18 und 30 basiert. Der Umfang des Werkes ist recht bescheiden und so hält sich auch der Preis in Grenzen...

Kommentare (0) :: Schreibe einen Kommentar :: Artikel-Link

7.11.2006 - Kirgistan

Zu den aktuellen Ereignissen:
Berichterstattung auf derstandard.at
Artikel im Südwindmagazin
...leider wiederum hat niemand aus der Geschichte gelernt...

Kommentare (0) :: Schreibe einen Kommentar :: Artikel-Link

7.11.2006 - Viktor Pelevin

Der russische Autor Viktor Pelevin gehört nunmehr zu meinem fixen Buch-Empfehlungsrepertoire: Nach der "Dialektik der Übergangsperiode von Nirgendwoher nach Nirgendwohin" habe ich in den letzten Tagen "Generation P" verschlungen. Beide Bücher voller Gesellschaftskritik, Humor und Zynismus auf das chaotische System Russland, das wir gerade in den letzten Wochen wieder deutlich vor Augen geführt bekommen haben. Egal ob es der Bankier Michailow oder der Intellektuelle Tatarski ist: Beide sind Helden des neuen Russland und tragen gleichzeitig zu dessen Untergang bei. "Eine bitterböse Parabel auf die Ära Putin." - Diese Aussage trifft ziemlich genau die Message der Bücher - gerade nach den Auftragsmorden an Politkowskaja und vielen anderen in den letzten Tagen und Wochen.

Kommentare (0) :: Schreibe einen Kommentar :: Artikel-Link

7.11.2006 - Sie wollen einfach nicht...

Die ÖVP scheint mittlerweile völlig Amok zu laufen: Auf unzählige Annäherungsversuche seitens der SPÖ erfolgte entweder gar keine Reaktion oder einfach nur trotzige Ablehnung. Nach einer verlorenen Wahl ein völlig unverständliches Verhalten der Schwarzen.
Man sollte eigentlich annehmen, sie wären froh, zumindest noch mitregieren zu dürfen - aber nein, sie wollen um jeden Preis Neuwahlen provozieren, endgültig auf das 2000er-Niveau absacken und HC und Co. zu noch mehr Stimmen verhelfen. Wünschen wir der Minderheitsregierung das Beste und dem Uraltkabinett eine erholsame Pension!
Sehr lesenswert zum Thema: Tagebuch von Peter Pilz

Kommentare (0) :: Schreibe einen Kommentar :: Artikel-Link

<- Letzte Seite :: Nächste Seite ->

Über mich

Mich interessiert Politik, ich liebe es zu Reisen und die Wissenschaft ist für mich Beruf und Hobby...

Links

Startseite
Profil
Archiv
Meine Website
Kurage

Lesenswert

Montafoner Geschichte
E3M - Uganda
Edihess - Ityopya
Snokja - Russia
Umphumeleli - SA

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de



hosted by simpleblog.org